Vortragsreise „Tierliebe und Menschenhass“

In der nächsten Zeit werde ich hier und dort über Tierliebe und Menschenhass referieren. Folgende Termine stehen fest (weitere, u. a. in Kiel und Münster, sind in Planung):

1.10. Hannover, 20 Uhr, UJZ Kornstraße, Kornstraße 28-32 (Facebook-Veranstaltung)

20.10. Berlin, 19 Uhr, New Yorck im Bethanien, Mariannenplatz 2a (Facebook-Veranstaltung)

30.11. Oberhausen, 19 Uhr, Druckluft, Am Förderturm 27

Ankündigungstext:

Der Veganismus hat ein Problem: seine Popularität und seine neurechten Anhänger. Der Verschwörungsideologe Ken Jebsen verkündet stolz, „Vollveganer“ zu sein. Der Rechtsesoteriker Rüdiger Dahlke wirft jedes Jahr ein veganes „Peace Food“-Kochbuch auf den Markt. Holocaust-Relativierungen sind aus Diskussionen um die Ethik der Ernährung nicht wegzudenken.

In einer als unübersichtlich und chaotisch wahrgenommenen Umwelt, in der das Individuum keine Rolle spielt, scheint für manche Menschen alles, was mit dem nichtssagenden Label „alternativ“ versehen ist, ein vermeintlich sicherer Ort der Selbstbestimmtheit zu sein, der die Rückgewinnung von Kontrolle verspricht.

Alternative Lebensweisen und Weltanschauungen wie den Veganismus kennzeichnen Pseudoskepsis, Auserwähltheitsglaube und eine starke Religiosität, die sich sektenähnlich manifestieren kann. Mira Landwehr erklärt, warum Tierliebe und Menschenhass so nah beieinander liegen und warum Veganer/innen eine auffallende Affinität zu Esoterik und Verschwörungsideologien haben.

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